Erfolgsgeschichte

Immer einen Tick besser: Die Erfolgsgeschichte des Goldenen Pflug

 

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Das Hotel und Restaurant Goldener Pflug verfügt mittlerweile über eine zehnjährige Erfolgsgeschichte. In der Vergangenheit war das Team des Goldenen Pflugs stets bemüht seinen Gästen einen immer besseren Service zu bieten und für jeden Anspruch die richtige Lösung parat zu haben. Das wird auch in Zukunft so bleiben.

»Wir sahen Potenzial in dem Standort«

Schon längere Zeit spielten Bettina und Wilhelm Köhle mit dem Gedanken, das damalige Hotel Stahl samt Restaurant in der Dorfstraße 4–6 zu übernehmen. »Wir sahen Potenzial in dem Standort«, erinnert sich das Seniorehepaar. »Unser Sohn Christian war damals 14 Jahre alt, sein beruflicher Werdegang noch ungewiss. 1998 feierten wir seine Konfirmation im heute noch immer sehr beliebten Barockzimmer. Insgeheim wurde an diesem Tag schon unser Interesse an dem Objekt geweckt.« Sechs Jahre später, Frühjahr 2004, trat das Ehepaar Köhle mit den Schwestern Stahl, den damaligen Inhaberinnen, in Verhandlungen. Christian Köhle, inzwischen 20 Jahre alt, hatte eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert und einige Erfahrungen in der Gastronomie gesammelt. »Die besten Voraussetzungen, ein Hotel und Restaurant zu übernehmen«, sagen Bettina und Wilhelm Köhle.

Es tut sich etwas in der Dorfmitte

Nachdem sich alle Beteiligten handelseinig geworden waren, wurden bereits im Sommer 2004 die Ärmel hochgekrempelt. In Eigenleistung renovierten die Köhles – mit tatkräftiger Unterstützung von zahllosen Helfern, Freunden und Bekannten – die Räumlichkeiten. Die Fassade wurde frisch verputzt, gestrichen und mit einer Leuchtreklame versehen. Der ehemalige Schotter-Parkplatz wich einem mit schönem Grün umsäumten Parkplatz. »Nun sahen auch die Pflugfelder Bürger, dass etwas in der Dorfmitte geschah«, sagt Christian Köhle. »Das Hotel war aus seinem Dornröschenschlaf erwacht.«

Im August 2004 wurde die Köhle-Hotel-Betriebs GmbH gegründet mit Christian Köhle als Geschäftsführer. Die Eröffnung am 1. Oktober 2004 rückte näher. »Generalprobe war eine Vorabfeier des renovierten Hauses«, erinnert sich Christian Köhle. »Es kamen viele Gäste, die beim Rundgang durch das neue Hotel und Restaurant Goldener Pflug in den allerhöchsten Tönen schwärmten. Es war ein toller Erfolg.«

Kleine Holpersteine auf dem Weg nach oben

Bereits an Weihnachten bekam der Goldene Pflug einen ersten Dämpfer. »Wir unterschätzten den Andrang der Gäste«, erinnert sich Familie Köhle. »Im Restaurant kam es zu erheblichen Verzögerungen und langen Wartezeiten.« Dies hatte sich – im negativen Sinne – leider schnell herumgesprochen, so dass der Pflug eine längere Durststrecke überwinden musste. »Aber in jeder Krise steckt ja bekanntlich auch eine Chance«, betont Geschäftsführer Christian Köhle. »Wir haben natürlich schnell aus diesen Fehlern gelernt. Seitdem arbeiten wir an Fest- und Feiertagen nur noch in einem Zwei-Schicht-System. An dieser Stelle sei mir auch erlaubt, unseren Gästen, die uns von Anfang an die Treue gehalten haben, zu danken.«

Glücklicherweise hat es sich auch herumgesprochen, dass man im Goldenen Pflug nicht nur gut übernachten, sondern bei professionellem und freundlichem Service ausgezeichnet essen und schöne Stunden verleben kann. So wurde auch das Interesse bei Firmen an den schönen Gästezimmern geweckt. Der kurz zuvor neu angelegte Parkplatz und die Dienstwohnung mussten neuen Zimmern und weiteren Veranstaltungsräumen weichen. Nachdem also der Ludwigsburger Gemeinderat im Sommer 2006 dem Hotelanbau mit Tiefgarage zugestimmt hatte, rückten wieder die Bagger an. Der Goldene Pflug wuchs weiter und putzte sich erneut heraus. Der Anbau war im März 2007 fertig gestellt und wurde am Abend vor der Konfirmation in Pflugfelden bezogen.

»Es wäre so einfach, wenn alles ohne unvorhergesehene Komplikationen verlaufen würde«, meint Christian Köhle. Denn, so erzählt er, in jener Nacht von Samstag auf Sonntag sei ein Auto in den neuen Anbau gefahren. Diese Schreckensnachricht habe sich wie ein Lauffeuer in Pflugfelden verbreitet. Die Räume sowie die neue Bar seien so stark beschädigt worden, dass die geplanten Konfirmationsfeiern nicht stattfinden können, hieß es. »An jenem Sonntag pilgerten die Kirchgänger bei uns vorbei, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen«, erinnert sich Chris-
tian Köhle. »Fakt war, dass das Auto mit überhöhter Geschwindigkeit die Kurve nicht gekriegt hat. Zum Glück war dem Fahrer nichts passiert, dem Anbau aber auch nichts. Die Feiern liefen wie geplant über die Bühne. Sie waren nicht davon beeinträchtigt.«

Eine Familienunternehmen mit Zukunft

Der Sommer 2007 markiert einen weiteren Höhepunkt in der Unternehmensgeschichte. Die Deutsche Hotel- und Gaststättenverband DE-HOGA vergibt dem Goldenen Pflug vier Sterne. »Die Sterne wurden im Sommer 2013 zum dritten Mal für weitere drei Jahre bestätigt«, betont Christian Köhle. »Die stetigen Investitionen und Innovationen haben sich ausgezahlt.«

Mit Christian Köhles Ehefrau Claudia erhält das Team im Jahr 2010 Verstärkung und Unterstützung, wo immer »Not an der Frau« ist. 2011 und 2012 kommen die Söhne Sebastian und Benjamin auf die Welt. »Vielleicht zwei potenzielle Nachfolger«, meint Christian Köhle. Denn, so sagt er: »Wir hoffen, dass in Zukunft auch die dritte Generation unserer Familie die Geschicke des Goldenen Pflug lenken wird.«